Editorial zu zögern & zagen

Die neue Aus­ga­be erscheint Ende Sep­tem­ber 2026!

Liebe Zagende, liebe Lesende!

Zögern Sie nicht, grei­fen Sie zu! Sehr gut!

Wenn Sie jetzt an einem Bücher­tisch ste­hen und mal ein biss­chen durch­blät­tern woll­ten, wenn Sie die­ses Heft gera­de aus der Post gezo­gen haben oder es Ihnen geschenkt wur­de, kei­ne fal­sche Zurück­hal­tung bit­te: Lesen Sie, lesen Sie.

In die­ser Aus­ga­be des & Radies­chen erwar­ten Sie ver­hin­der­te Arbei­ter­füh­rer und der Duft von Pas­si­ons­frucht im Zug, Geschich­ten über Abschie­de von Men­schen, Ideen und Wün­schen und dar­über, was ein Scheiß­fleck über eine Bezie­hung erzählt. Es wird danach gesucht, was hin­ter dem Schwei­gen eines kolo­rier­ten Fotos steckt und es wer­den Wor­te für die Trag­fä­hig­keit von Staub gefun­den.

Durch 147 Ein­sen­dun­gen durf­te die Redak­ti­ons­ju­ry sich zwi­schen den Hit­ze­wel­len des Som­mers durch­le­sen. Wir haben es uns wie immer nicht leicht gemacht (wie auch, bei so vie­len tol­len Ein­sen­dun­gen) und freu­en uns, dass unse­re Autor*innen uns wie­der so reich beschenkt haben, dies­mal sowohl mit Lyrik, Pro­sa als auch Dra­ma.

Von Robert Anders und sei­ner Kolum­ne »Radies­chen mal anders« ver­ab­schie­den wir uns und sagen dir, Robert, dan­ke für die vie­len gemein­sa­men Jah­re in der Redak­ti­on. Dafür erwei­tert Anika Kai Ste-nit­zer ab sofort das zu bestel­len­de Feld der Radies­chen um eine fri­sche Saat und wir dür­fen sie mit ihrer neu­en Kolum­ne »Son­nen­blu­men­feld« (S.5) im Heft begrü­ßen. Auch unse­re ande­ren Kolum­nen laden zum Spa­zier­gang im redak­ti­ons­ei­ge­nen Gemü­se­gar­ten ein, so zeigt etwa Fabi­an Navar­ro, wie lite­ra­ri­sches Fun­ma­xxing mit einem eigens dafür geschrie­be­nen Tool geht und Ste­pha­nie Ort­ner nimmt uns zu einem Vor-der-Tür-Sit­zen-Blei­ben mit, das nicht ehr­li­cher zu sich selbst sein könn­te.

War­um also jetzt noch zagen und zau­dern?

Las­sen Sie sich als Lesen­de von uns durch 50 Sei­ten Lite­ra­tur mit­neh­men, ent­de­cken Sie neue Stim­men und Tex­te, Erzäh­lun­gen, die berüh­ren und die Sie hof­fent­lich noch län­ger mit sich tra­gen wer­den. Viel­leicht las­sen Sie sich ja sogar inspi­rie­ren und grei­fen selbst zu Stift und Tas­ta­tur?

Und wenn ja, dann zögern Sie nicht und las­sen uns teil­ha­ben – der Ein­sen­de­schluss für das nächs­te & Radies­chen ist der 30. 9. und dann geht um nichts weni­ger als um »alles & nichts«!

Kathe­ri­na Bra­schel (kabra)

Kommentar verfassen

WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner