Ab welchem Zeitpunkt man sich als Autor oder Autorin bezeichnet, hängt von verschiedenen Kriterien ab. Meist ist es aber eine ganz persönliche Entscheidung. Keine leichte – zugegeben.
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[& Radieschen interviewt:] HADYA NASSAN-AGHA-SCHROLL
In der neuen Kurzgeschichte von Hadya Nassan-Agha-Schroll geht es um Hannah. Eine Geschichte, die unsere Jury sehr berührt hat. Im Interview verrät die Autorin, welche schönen Momente das Leben bereithält, was sie inspiriert und wie man mit Schreibblockaden gelassen umgeht.
La Traviata
Zentrale Grundmuster der Operngeschichte! Von mir aus. Aber warum werden die Texte sprachlich nicht angepasst. Dieses schwülstige Gelaber ist ja nicht auszuhalten.
Editorial zu zögern & zagen
Zögern Sie nicht, greifen Sie zu! Sehr gut! Wenn Sie jetzt an einem Büchertisch stehen und mal ein bisschen durchblättern wollten, wenn Sie dieses Heft gerade aus der Post gezogen haben oder es Ihnen geschenkt wurde, keine falsche Zurückhaltung bitte: Lesen Sie, lesen Sie.
Die Intention hinter dem Text
Wer soll das lesen? Wen soll das interessieren? Fragen, die oft nicht nur von außen kommen, sondern vielfach bereits vorher in uns selbst zu klingen beginnen. Deshalb ist es umso wichtiger, mit einem guten Selbstwert an die Veröffentlichung eigener Texte zu gehen.
Sollen Schriftsteller:innen mit KI schreiben?
Wenn KI verwendet wird, um das eigene Schreiben zu ersetzen, zu verbessern zu ergänzen, stellen sich Fragen zu Urheberschaft, Plagiat, Besitz, Diebstahl und Autor:innenschaft: KI-Modelle wurden mit den Werken echter Autor:innen trainiert.
CELESTE ILKANAEV (cel)
Celeste Ilkanaev ist seit 2024 im Redaktionsteam des & Radieschen und betreut/ moderiert auch die Sonntags-Lesungen im Café Anno. Außerdem ist sie Autorin der Kolumne “alltagstauglich”.
Das genaue Hinschauen macht den Unterschied
Die berühmten W‑Fragen (Wer, Was, Wann, Wo, Wie – manchmal und idealerweise ergänzt um das Warum) sind die Grundausstattung journalistischen Arbeitens. Dabei wurden sie ursprünglich noch nicht einmal vom Journalismus erfunden, sondern in der Antike …
Editorial zu Tür & Angel
Zwischen Tür und Angel noch den letzten großen Schluck meines ersten Kaffees am Morgen trinken. Nochmal meine chaotischen Taschen checken, ob ich meinen Schlüssel dabeihabe, nur um zu merken, dass es nicht so ist und ich nochmal zurückrennen muss. …
Schreiben als Ressource
In einer Welt, die auf Geschwindigkeit, Reizüberflutung und permanente Kommunikation setzt, wirkt Schreiben beinahe anachronistisch. Und doch entfaltet es gerade darin seine eigentliche Kraft: Es verlangsamt dich, verdichtet deine Wahrnehmung und eröffnet Räume, in denen Denken erst möglich wird. Wenn du schreibst, hältst du inne – und genau in diesem Innehalten beginnt bereits der Prozess des Verstehens.
