Wer soll das lesen? Wen soll das interessieren? Fragen, die oft nicht nur von außen kommen, sondern vielfach bereits vorher in uns selbst zu klingen beginnen. Deshalb ist es umso wichtiger, mit einem guten Selbstwert an die Veröffentlichung eigener Texte zu gehen.
Autor: & Radieschen
Sollen Schriftsteller:innen mit KI schreiben?
Wenn KI verwendet wird, um das eigene Schreiben zu ersetzen, zu verbessern zu ergänzen, stellen sich Fragen zu Urheberschaft, Plagiat, Besitz, Diebstahl und Autor:innenschaft: KI-Modelle wurden mit den Werken echter Autor:innen trainiert.
CELESTE ILKANAEV (cel)
Celeste Ilkanaev ist seit 2024 im Redaktionsteam des & Radieschen und betreut/ moderiert auch die Sonntags-Lesungen im Café Anno. Außerdem ist sie Autorin der Kolumne “alltagstauglich”.
[Ausgabe #78:] – Tür & Angel
mit Texten von: Sylvia Bacher , Annika Bucher, Lars-Reimer Gellner, Thomas Kodnar, Marie Hahn, Birgit Koxeder-Hessenberger , Olaf Lahayne, Anna Mayer, Gabriela Mittendorfer, Heike Pichler , Kaia Rose, Katharina Schrempf, Kristina Schrötz, Alexander Sprung, Jakob Tschachler, Tina Wodiunig sowie Illustrationen von: Isolde K. Bermann, Stefanie Guserl und Eva Vasari
Das genaue Hinschauen macht den Unterschied
Die berühmten W‑Fragen (Wer, Was, Wann, Wo, Wie – manchmal und idealerweise ergänzt um das Warum) sind die Grundausstattung journalistischen Arbeitens. Dabei wurden sie ursprünglich noch nicht einmal vom Journalismus erfunden, sondern in der Antike …
Editorial zu Tür & Angel
Zwischen Tür und Angel noch den letzten großen Schluck meines ersten Kaffees am Morgen trinken. Nochmal meine chaotischen Taschen checken, ob ich meinen Schlüssel dabeihabe, nur um zu merken, dass es nicht so ist und ich nochmal zurückrennen muss. …
Schreiben als Ressource
In einer Welt, die auf Geschwindigkeit, Reizüberflutung und permanente Kommunikation setzt, wirkt Schreiben beinahe anachronistisch. Und doch entfaltet es gerade darin seine eigentliche Kraft: Es verlangsamt dich, verdichtet deine Wahrnehmung und eröffnet Räume, in denen Denken erst möglich wird. Wenn du schreibst, hältst du inne – und genau in diesem Innehalten beginnt bereits der Prozess des Verstehens.
[REZENSION:] “Tanzen im Kopf” von Zdenka Becker
Es ist eine warmherzige Geschichte, die Zdenka Becker erzählt, gleichzeitig wird nichts beschönigt. Vor allem aber wird aufgezeigt, wie die Zusammenarbeit von Pflegenden aus dem Ausland und Angehörigen im Idealfall stattfinden könnte.
[REZENSION:] “Beteigeuze” von Barbara Zeman
Es gibt aber noch viel mehr, was man an dem Buch lieben kann: Zuerst einmal, die sprachliche Anmut, ein anderes Wort fällt mir nicht ein. Das genau Hinschauen auf einzelne Worte, bis hin zur Ethymologie von Beteigeuze inklusive arabischer Schrift, unter Verzicht von Transliteration des Originalworts..
Schreiben übers Schreiben
Gibt es etwas Schöneres, aber auch etwas Schwierigeres? Wer schreibt, tut es meist einfach, überlegt nicht lange, sondern setzt sich hin und füllt das (virtuelle) Blatt Papier mit Zeichen, Buchstaben, Gedanken, Geschichten, Gedichten, Lust und Leidenschaft. Ob was G’scheites dabei herauskommt oder nicht, ist im ersten Schritt sekundär – Hauptsache, man tut es. Oder?
