Simone Schmitt spielt seit über fünfzehn Jahren Improvisationstheater – bei Schreibblockaden helfen ihr die Tools, die sie dort erlernt hat. In unserer aktuellen Ausgabe wurde ihre Kurzgeschichte “Die Flugbegleiterin” veröffentlicht.
Autor: & Radieschen
[LYRIKEMPFEHLUNG:]“DELFINE VOR VENEDIG” von Erika Kronabitter
Erika Kronabitter schafft es in „Delfine vor Venedig“ Liebe und Aussichten auf eine Stadt miteinander zu einem poetisch-intensiven Stadtbild zu verweben und akustische und bildhafte Poetik zu erschaffen. Nachfühlempfehlung!
[Ausgabe #73:] – Amt & Würden
mit Texten von: Ernad Bradaric, Niklas Danninger, Henrik Friedrichsen, Camille Herter, Bastian Kienitz, Bianca M. Klein, Antonia Kranebitter, Brigitte Krech, Caroline Kühl, Dominik Leitner, Christine Lindengrün, Simon Probst, Simon Scharinger, Simone Schmitt, Chili Tomasson, Franziska Vogt und Illustrationen von: Isolde K. Bermann, Georg Großmann, Simon Scharinger und Eva Vasari
[LYRIKEMPFEHLUNG:]“VERSVERMESSUNG” von Rudolf Kraus
Seine Kurzgedichte haben einen dezenten Charme, eine unspektakuläre Direktheit. In der Regel nehmen sie sich selbst nicht zu ernst, was (fast) immer erfreulich ist. Ein bisschen Beliebigkeit ist auch dabei, aber die kommt ja selten zu kurz.
[Ausgabe #71:] – Glitzer & Schnitzer
mit literarischen Beiträgen von:
Helmut Blepp, Martin Dragosits, Lorenz Häberli, Christian Knieps, Dominik Leitner, Manfred Lipp, Christine Mack, Susanne Mathies, Andi Pianka, Jürgen Scharrer, Mädchen Scherzinger, Regina Schleheck, Jonas Spies, Sabine Spitzer-Prochazka, Ursula Stattler und Dominik Unterthiner
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[LYRIKEMPFEHLUNG:]“ALS VERSPRECHEN DIESER ZEIT” von Raoul Eisele
Obgleich der Seelenschmerz des einen für den andern in seinem individuellen Zutage- und Zunachtetreten nicht erfahrbar ist, können sie sich trotzdem gegenseitig ein Fenster sein zu einer anderen Welt. In ihr ist die Einsamkeit kein leerer Raum, sondern eine Verdichtung von schwer Fasslichem. Wie sehr unsere eigene Wirklichkeit von der der anderen getrennt ist, wird uns erst hier so recht spürbar.
[LYRIKEMPFEHLUNG:]“LIEBELEIEN MIT WUCHSFORMEN” von Sofie Morin
Liebeleien mit Wuchsformen verführt die Lesenden zum genauen (und erneuten) Betrachten längst vertrauter Mitgeschöpfe, die uns an Wegrändern oder auf dem heimischen Regal begegnen könnten, wenn wir denn einen Dialog mit ihnen wagten.
[LYRIKEMPFEHLUNG:]“ES HAT SICH AUSERKLÄRT” von SchwarzRund
SchwarzRund schreibt nicht nur vor dem Hintergrund einer schwarzen Perspektive, sondern auch einer queeren und einer von Menschen mit disabilities. Die Erfahrungen, die dabei zur Sprache kommen, sind die eines Menschen, der jeden Zentimeter Raum in der Gesellschaft einfordern muss, doppelt und dreifach.
[LYRIKEMPFEHLUNG:]“DIE LETZTE FRAU” von Rasha Habbal
Es gibt so Gedichte, die hört/liest man und denkt sich zuerst einfach nur: saustark!
[LYRIKEMPFEHLUNG:]“LOOP GAROU“von Stefan Schmitzer
Es ist ein ganzes Konzert und am Ende weiß man nicht mehr genau, was am Anfang stand, aber das macht nichts. Wie bei einem Musikstück beginnt man einfach wieder von vorne, und wieder und wieder, bis man gesättigt ist. Oder nur noch ausruft: loop garou. loop. loop.
